Ulysses

Buchgestaltung

Der von James Joy­ce im Jah­re 1922 ver­öf­fent­lich­te Roman gilt als monu­men­tal lite­ra­ri­sches Werk der Moder­ne. Der iri­sche Schrift­stel­ler beschreibt dar­in nur einen Tag – es ist der 16. Juni 1904.

James Joy­ce lässt den Leser an den Gedan­ken der Prot­ago­nis­ten teil­ha­ben. Dafür ver­wen­det er ver­schie­de­ne Sprach­sti­le, sodass ganz unter­schied­li­che Atmo­sphä­ren wie­der­ge­ge­ben wer­den.

In der neu­en typo­gra­fi­schen Gestal­tung des 1000-sei­ti­gen Wer­kes wird eben­falls das Zusam­men­spiel von Inhalt und Form the­ma­ti­siert. So wer­den 12 ver­schie­de­ne Schrift­ar­ten in den ein­zel­nen Epi­so­den ver­wen­det, um die unter­schied­li­chen Sprach­ebe­nen visu­ell und emo­tio­nal von­ein­an­der zu unter­schei­den und dem Leser ein hete­ro­ge­nes Lese­ge­fühl zu geben. Trotz der Ver­wen­dung meh­re­rer Schrift­ar­ten inner­halb des Buches, ist der Satz­spie­gel ein­heit­li­ch gewählt und die Grö­ßen der Schrif­ten sind auf­ein­an­der ange­passt, um ein stim­mi­ges Gesamt­bild zu schaf­fen und den Fokus auf die Merk­ma­le der Schrif­ten zu legen.

Ver­wen­de­te Schrif­ten: DTL Para­dox, DTL Dori­an, Par­ry Pro, Swift, Bodo­ni, Anselm Serif, Mil­ler Text Ita­lic, Adel­le, Domai­ne Text, Larish Neue, Tyfa Text und Cooper BT.

geschlos­se­nes Buch­for­mat: 20x28,5 cm;

ent­stan­den bei Prof.in Annet­te le Fort und Prof. André Heers, Bache­l­or-The­sis, Muthe­si­us Kunst­hoch­schu­le; 2015